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Der Berg und die Schlacht von Uḥud

Der Berg von Uḥud ist mit einer Höhe von 1.077m der größte und bekannteste Berg von Medina und liegt vier Kilometer nordöstlich vom Stadtzentrum. Die Bergkette ist sieben Kilometer lang und drei Kilometer breit. Die berühmte Schlacht von Uḥud im Jahre 625 verleiht dem Berg eine historische Sonderstellung:

Aus Rache aufgrund der in Badr erlittenen Niederlage und der sich zunehmend als komplex gestaltenden Handelsgeschäfte, griffen die Quraysh aus Mekka die Muslime in Medina an. Die Tatsache, dass die Mekkaner bis vor die Toren Medinas kamen, zeigt, dass die Mekkaner die Aggressoren waren.

Unter der Leitung von Abu Sufyan, bildeten die Quraysh aus Mekka eine 3000 Mann starke Armee. Der Prophet ﷺ hingegen verließ Medina mit etwa 1000 Männern und positionierte 50 Bogenschützen auf einer Anhöhe eines benachbarten Berges und befahl ihnen, ihre Posten nicht zu verlassen. Ihre Aufgabe war es, den Feind aufzuhalten, sollte der Angriff aus einer außerplanmäßigen Richtung erfolgen.

Als die Auseinandersetzung begann, zeigte sich in Kürze die Überlegenheit der Muslime, obwohl der Gegner zahlenmäßig weit überlegen war. Die Mekkaner begannen das Schlachtfeld zu verlassen. Als alles nach einem Sieg der Muslime aussah, verließen die Bogenschützen ihre Posten. Somit hatten die Quraysh Zugang zu den hinteren Reihen und umschlossen die Muslime von beiden Seiten. Dem Feind gelang es, bis zum Propheten ﷺ vorzudringen. Der Prophet ﷺ wurde von Steinen getroffen. Dabei brachen ihm einige Zähne. Sein Helm riss eine Wunde in seine Wange.

Bei dieser Schlacht sind etwa 75 Muslime gestorben. Der Onkel des Propheten ﷺ, Hamza Ibn Abd Al-Muttalib, war unter ihnen. Die Gräber der Märtyrer befinden sich am Rand des Berges von Uḥud.


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